Elektromobilität und Speicherbedarf

IMG_0974Junge Union befasst sich in ihrer Veranstaltung mit Gelingensfaktoren für eine flächendeckende, regenerative Energieversorgung

Ein warmer Frühlingssonntag im Mai. Die Sonne scheint seit den frühen Morgenstunden und der Wind bläst unaufhörlich. Perfekte Wetterverhältnisse für eine mehr als ausreichende Stromversorgung durch den erneuerbaren Energiemix aus Sonne und Wind für den gesamten Landkreis. Doch mal bläst der Wind, mal bläst er nicht. Einmal scheint die Sonne, dann wieder nicht. Wie wird eine gesicherte Stromversorgung mit regenerativen Energien ununterbrochen garantiert? Dieser Frage ging die Junge Union Wemding vergangenen Sonntag auf ihrer Veranstaltung zum Thema Elektromobilität und Speicherbedarf nach und lud dazu Prof. Dr.-Ing. Matthias Popp der Technischen Hochschule Nürnberg zu einem Vortrag ein. Professor Popp forscht in den letzten Jahren intensiv an der Wechselbeziehung zwischen Netzausbau, Energiemix und Ausgleichsanforderungen beim zunehmenden Einsatz erneuerbaren Energien und konnte hierzu interessante und aufschlussreiche Erkenntnisse zur Beantwortung der Fragestellung einer sicheren Stromversorgung mit Sonne und Wind bringen. CSU-Kreisvorsitzender Ulrich Lange hob in seiner Rede den Mut der Jungen Union Wemding hervor, sich mit dem durchaus politisch schwierigen und meinungsdivergierenden Thema der Energiewende zu beschäftigen und dankte dem JU-Vorsitzenden und Stadtrat Alexander Biber für die Durchführung einer solchen Veranstaltung. Auch Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler, CSU-Ortsvorsitzender Gottfried Hänsel, JU-Kreisvorsitzender Franz Ost jun. und Stadtrat Werner Waimann (Bündnis 90/Die Grünen) waren als Gasthörer gekommen. Rund 30 interessierte Zuhörer lauschten den wissenschaftlichen Analysen des Speicherbedarfs für eine sichere, erneuerbare und bedarfsgerechten Stromversorgung Deutschlands auf Basis langjähriger Wind- und Globalstrahlungsdaten von Professor Popp. Zudem gab der Referent einen Einblick in Möglichkeiten einer Energiespeicherung wie der Ringwallspeicherung. Im Anschluss des Vortags kam es zu einer Diskussions- und Fragenrunde, der Professor Popp mit Rat zur Seite stand. Zuvor konnten die Besucher diverse Elektroautos wie den Nissan Leaf, VW E-UP und E-Golf sowie einen Tesla Roadster, Smart und Renault Fluence vor dem Bräuhaussaal des Hotel Meerfräulein bestaunen. (von Kathrin Veit)

Joachim Fackler (JU-Donauwörth), Alexander Biber (Stadtrat und JU-Vorsitzender Wemding), Prof. Dr.-Ing. Matthias Popp, Franz Ost jun. (Kreisrat und JU-Kreisvorsitzender), Benedikt Bosch (Student der FH Nürnberg und Schatzmeister der JU-Wemding), Martin Greif (Teslabesitzer aus Erlangen)

Joachim Fackler (JU-Donauwörth), Alexander Biber (Stadtrat und JU-Vorsitzender Wemding), Prof. Dr.-Ing. Matthias Popp, Franz Ost jun. (Kreisrat und JU-Kreisvorsitzender), Benedikt Bosch (Student der FH Nürnberg und Schatzmeister der JU-Wemding), Martin Greif (Teslabesitzer aus Erlangen)

Bezirksvorstandsitzung der Jungen Union Schwaben

Bezirksversammlung JU Schwaben

von links: Wolfgang Fackler, Markus Ferber, Tobias Paintner, Franz Ost, Joachim Fackler

Die Flüchtlingskrise und ihre Folgen waren das bestimmende Thema der Bezirksvorstandssitzung der Jungen Union (JU) Schwaben im Schlosshotel Leitheim. „Ich freue mich, dass der Landkreis Donau-Ries dieses Mal Austragungsort dieser wichtigen Zusammenkunft ist betonte der JU- Kreisvorsitzende Franz Ost. Welchen Stellenwert die Sitzung hat, zeigte auch der Besuch des CSU-Bezirksvorsitzenden Markus Ferber, MdEP, der sich der Diskussion stellte und Fragen zur allgemeinen politischen Situation sowie der Haltung Deutschlands und Europas beantwortete. MdEP Ferber hält demnach nur eine gesamteuropäische Aufteilung der Flüchtlinge für zielführend, äußerte aber Bedenken: „Wenn es darum geht, Fördermittel aus EU-Töpfen zu bekommen, schreit jeder hier“, anders sei dies aber bei der Solidarität einzelner Staaten hinsichtlich der Aufnahme von Flüchtlingen. Zur Zeit würden mehrere Staaten versuchen, ihre Interessen durchzusetzen, was die Sache nicht einfacher mache . „Die EU als Staaten- und Wertegemeinschaft darf nicht in die Kleinstaaterei zurückfallen“, so MdEP Ferber. Daneben diskutierte MdEP Ferber über den Brexit, den eventuell bevorstehenden EU-Austritt Großbritanniens, sowie die Rolle der Türkei als anerkannter Partner der EU.

Junge Union Donau- Ries bei Asylbewerbern vor Ort

JU Donau Ries - Asyl Die Junge Union Donau- Ries unter Führung des Kreisvorsitzenden und Kreisrats Franz Ost hat den Asylkreis in Asbach- Bäumenheim besucht. Angesichts der beherrschenden Präsenz der Asylthematik in der überregionalen Presse in den vergangenen Monaten entschloss sich die JU Kreisvorstandschaft, sich konkret vor Ort ein Bild von der Situation zu machen.  Ganz im Fokus des Besuchs stand das direkte und persönliche Gespräch mit den jungen Asylbewerbern, die überwiegend aus den arabischen Ländern stammten. JU Kreisvorsitzender Franz Ost sagte: Es ist verblüffend, welch gute Sprachkenntnisse manch einer schon hat, obwohl Sie sich erst seit wenigen Monaten in Deutschland aufhalten.  Interessant zu erfahren waren natürlich die Hintergründe, warum man sich auf die Flucht in die Bundesrepublik begibt, was der ein oder andere für Pläne und Wünsche hat. Die Erfahrungen die der ein oder andere auf der Flucht gemacht hat, sind zum teil sehr tragisch. Was die Asylbewerber in Deutschland erwartet, entspricht oft nicht unbedingt ihren Erwartungen.  Nichtsdestotrotz sind die Asylbewerber da, also müssen die Leute das Beste daraus machen. Der stellvertretende JU Bezirksvorsitzende Joachim Fackler anerkannte in diesem Zusammenhang die ehrenamtliche Arbeit der Helfer vor Ort. Ohne das Engagement der Ehrenamtlichen funktioniert die Integration der Flüchtlinge nicht, so Fackler wörtlich. Die Lösung funktioniert auch nur in überparteilicher Zusammenarbeit, die in Asbach- Bäumenheim auch so gelebt werde.